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Endlich wieder am Strand

Endlich wieder am Strand. Endlich wieder am Meer. Endlich kann ich meine Sehnsucht nach dem Leben an der Küste wieder genußvoll befriedigen und das diesmal ganz ohne Eile. Nirgends sonst spüre ich die Leichtigkeit des Seins mehr als dort, wo die Elemente mit all ihrer Kraft aufeinander prallen. Da ist so viel Energie im Spiel vom Geben und Nehmen. Die Küste, das Land, das Meer, fordern einen und geben so viel zurück. Dazu diese Weite, der nicht enden wollende Horizont, diese Unendlichkeit. In jedem Moment verändert sich das Bild durch die immer wieder neu heranstürmenden Wellen, mal laut, mal leise. Das gibt Kraft und fördert die Kreativität. Den Mensch zieht es seit jeher an's oder auf's Meer. Er verbringt dort viel Zeit, ob um zu arbeiten oder seine Freizeit zu verbringen. Insbesondere ist Australien geprägt vom Leben am Meer. Die große Mehrheit lebt mehr oder weniger in Küstennähe. Davon hat Australien ja auch mehr als genug. Aber nicht nur das. Der Strand ist für alle da. Die soziale und politische Herkunft sowie Stellung spielen dabei kaum eine Rolle. Dem Australier ist es egal, neben wem er surft, schwimmt, sonnt und mit wem er Kontakte knüpft. Wichtig ist ihm aber wohl immer noch, dabei eine gute Figur zu machen. Der Körperkult gilt hier noch viel. Die Jungs mit ihren Muckies und die Mädels hübsch herausgeputzt. Für mich ist das oft des Guten zuviel. Aber letztlich zieht es viele an den Strand und ich kann das absolut nachvollziehen.

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